Rundschreiben 09/18

1. Pfälzische Weinbautage 2019 – mit Sachkundefortbildung
2. Antragsverfahren - Umstrukturierung
3. Bodenprobenaktion
4. Weihnachtsurlaub


Sehr geehrtes Mitglied,


1. Pfälzische Weinbautage 2019
– mit Sachkundefortbildung im Pflanzenschutz am 15. 01.2019
Die Weinbautage finden am Dienstag, den 15. Januar und Mittwoch, den 16. Januar 2019 im Saalbau in Neustadt statt.
Die Vorträge zum Pflanzenschutz im Weinbau, am Vormittag des 15. Januar 2019, bei den Pfälzischen Weinbautagen sind als Fort- und Weiterbildungsveranstaltung im Sinne der Sachkundeverordnung anerkannt.
Der dritte 3-Jahres-Fortbildungszeitraum für Altsachkundige beginnt am 01.01.2019 und endet am 31.12.2021. Innerhalb dieses Zeitraumes muss wieder eine anerkannte Fort- oder Weiterbildungsveranstaltung besucht werden! Für Neusachkundige beginnt der 3-Jahres-Fortbildungszeitraum ab dem Tag der Bewilligung des neuen Sachkundenachweises. Wer diese Veranstaltung als Fortbildung anerkannt bekommen möchte, wird unbedingt um rechtzeitige Voranmeldung gebeten!
Anmeldung: möglichst online unter www.dlr.rlp.de (Pflanze/Pflanzenschutz-Sachkunde/Fort-oder Weiterbildungen/Termine Kategorie „Gartenbau-Weinbau)). Falls Ihnen die technischen Voraussetzungen für eine online Anmeldung fehlen rufen Sie an unter (06321/671-552, oder Fax: 06321/671-387, E-Mail: Cornelia.Weindel@dlr.rlp.de). Die Anmeldung muss mit vollständigem Namen, Anschrift und Geburtsdatum erfolgen!

Ihre Anwesenheit müssen Sie bitte per Unterschrift am Veranstaltungstag, am 15. Januar ab 07:45 Uhr, an der entsprechend ausgewiesenen Station (Keller) im Saalbau bestätigen. Die Bestätigung der Anwesenheit mit Unterschrift ist nur zwischen 07:45 und 09:00 Uhr möglich! Kommen Sie bitte frühzeitig zur Registrierung! Der Personalausweis oder ein anderes Dokument mit Lichtbild ist zur Registrierung vorzuweisen. Nach der Teilnahme wird Ihnen eine Teilnahmebestätigung und ein Gebührenbescheid über 10,00 Euro zugesandt.
Bitte beachten: Die Fort- und Weiterbildung wird nur für bereits jetzt sachkundige Personen anerkannt, d.h. Sie müssen bereits eine qualifizierte Ausbildung abgeschlossen oder die Sachkundeprüfung erfolgreich bestanden haben. Wenn Sie noch nicht sachkundig sind, bitte nicht zur Fort- Weiterbildung anmelden!


2. Antragsverfahren - Umstrukturierung
Vom 2. bis 31. Januar 2019 können im Antragsverfahren Teil 2 die Fördermaßnahmen zur Umstrukturierung beantragt werden. Förderfähig sind nur Rebflächen, die in Rheinland-Pfalz liegen und zuvor in einem Antrag Teil 1 gemeldet wurden sowie einen positiven Rodungsbescheid erhalten haben. Für Flächen in Flurbereinigungsverfahren, mit Besitzeinweisung im Jahr 2019 gilt eine gesonderte Antragsfrist. Sie endet am 30. April 2019.
Die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau verfügbar und stehen dort zum herunterladen bereit. Dort finden Sie auch weitere Informationen sowie die aktuell gültigen Richtlinien: https://mwvlw.rlp.de/themen/weinbau/umstrukturierung/
Es wird empfohlen die Anträge elektronisch über das WeinInformationsPortal (WIP) der Landwirtschaftskammer zu erstellen. Im WIP wird der Antragsteller durch Ausfüll- und Fehlerhinweise unterstützt. Nach der Datenerfassung sowie der Onlineübermittlung muss das erzeugte PDF-Dokument ausgedruckt und auf allen Seiten unterschrieben fristgerecht bei der zuständigen Kreisverwaltung abgegeben werden.
Wichtige Änderungen gegenüber 2018:
Es stehen zur Antragsstellung keine Papieranträge mehr bei den Kreisverwaltungen zur Verfügung. Flächen die mit erworbenen umgewandelten Wiederbepflanzungsrechten bestockt werden können nicht mehr gefördert werden.
Anpassung der Definition der Fertigstellung:
Eine Pflanzung (Fertigstellung) ist erst dann abgeschlossen, wenn alle Pfropfreben gepflanzt, alle Pflanzpfählchen (können gebraucht sein) gesteckt, alle Endpfähle und Mittelstickel eingeschlagen sind sowie ein Draht je Zeile gespannt worden ist.
Ab 2019 müssen die Verankerungen der Endpfähle zum Zeitpunkt der Abgabe der Fertigungsstellungsmeldung nicht vorhanden sein. Für die Verankerung kann gebrauchtes Material verwendet werden.

3. Bodenprobenaktion
Auch im Winter 2018/ Frühjahr 2019 bieten wir Ihnen die Teilnahme an einer gemeinsamen Bodenuntersuchungsaktion an. Parzellen, die vor dem Jahr 2013 letztmalig untersucht wurden, müssen neu beprobt werden. Laut Richtlinien sind je 1 Hektar Rebfläche, bzw. von jeder Parzellengruppe, in jeweils einer repräsentativen Leitparzelle Phosphat, Kali, Magnesium, Humus und pH-Wert im sechsjährigen Abstand zu ermitteln. Die gleichen Untersuchungen müssen in allen übrigen Parzellen mit über 25 Ar Fläche vor einer Wiederanpflanzung durchgeführt werden. Generell ist eine Probe des Oberbodens (0-30 cm) ausreichend. Vor einer Neubepflanzung wird eine Bodenuntersuchung auch des Unterbodens (30-60 cm) empfohlen. Die Bodenproben können Sie in der KUW-Geschäftsstelle abgeben. Zur Analyse leite ich Ihre Proben an das Bodenlabor der LUFA Speyer weiter. Die Anlieferung, Zusendung der Analysenergebnisse und die Gebührenabrechnung erfolgt nur noch direkt über den Beratungsring. Die Mitgliedsbetriebe erhalten dann vom KUW die Ergebnisse und eine Rechnung über die überwiesenen Gebühren für die Bodenanalysen.
Die LUFA berechnet den KUW-Mitgliedern, die Volluntersuchung inkl. Bor und Humus mit 14,60 EUR. Von der LUFA Speyer wurde bisher - im Unterschied zu den Vorjahren - keine zeitliche Befristung des Aktionszeitraumes angegeben.

4. Weihnachtsurlaub
Die Geschäftsstelle ist vom 20. Dezember 2018 bis einschließlich 04. Januar 2019 nicht besetzt.
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2019!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Erhard Sopp